Geschichte

Austieg in die NLB (1975)

Die Krienser Fanszene hatte ihren Ursprung in der Saison 1974/75. Beim ersten Aufstieg in die NLB, reisten rund 1000 Krienser organisiert mit Extrazügen nach Mendrisio ins Tessin. Der Aufstieg wurde danach mit einem Umzug vom Bahnhof Luzern bis nach Kriens und einer anschliessenden Freinacht gefeiert. Die Euphorie nahm aber schnell wieder ab und die Fanbewegung lebte bis Anfangs der Neunzigerjahre ein stilles Dasein.

1990/91 wurde die lose Gruppierung "Kampftrinker" gegründet, welche von da an die Heim- sowie auch die Auswärtsspiele besuchten und Ihrem Namen alle Ehre machten. Diese Gruppierung unterstützte die Mannschaft mit typisch englischem Support. Ebenfalls in dieser Zeit wurden die ersten Zaunfahnen hergestellt. Auch eigene Fanlieder entstanden, welche noch heute angestimmt werden.So wohnten dem zweiten Aufstieg in die NLB anno 85/86 beim entscheidenden Spiel in Freiburg nur etwa ein Duzend Krienser bei. Während der Saison 89/90, ab dem dritten und definitiven Aufstieg in die NLB, ging es auch auf den Rängen wieder aufwärts.

In der Saison 92/93 und dem ersten Aufstieg in die NLA nahm auch die Zahl der Auswärtsfahrer zu. Der Aufstieg wurde damals im Cecile Pup in Luzern mit Mannschaft und Fans gefeiert, was die Sperrung der Strasse für mehrere Stunden zur Folge hatte. So bleibt in der darauf folgenden Saison wohl allen die Verhaftung aller Insassen des Reisecars der Kampftrinker in Etoile - Carouge in "bester" Erinnerung...

Danach kam der direkte Abstieg in die NLB, was natürlich auch an der Fanszene nicht spurlos vorüber ging. Nach dem Abstieg wurden die Auswärtsspiele mit Kleinbussen oder dem Zug besucht. In der Saison 96/97 und dem zweiten Aufstieg in die NLA kam eine weitere Blütezeit der Krienser Fanszene. Die ersten Choreos mit Blättern und Ballonen wurden organisiert. In dieser Zeit entstanden auch viele neue Zaunfahnen. Ausserdem machten die Fans mit Spruchbändern auf sich aufmerksam.
 
Soldiers (1998)
 
Der direkte Abstieg war nach gutem Saisonstart jedoch nicht mehr zu verhindern. Dies schadete der Fanszene aber nicht, da sich der SC Kriens nun während drei Jahren für die Aufstiegsrunde qualifizierte. Im Gegenteil! In der Saison 98/99 wurde die Gruppierung "Soldiers" gegründet, welche von nun an mit den Kampftrinkern die Kurve bevölkerten und ebenfalls die Auswärtsspiele besuchten.

Die Aktiven Leute in der Kurve schlossen sich zusammen und gründeten im Jahre 2002 die "SUPPORTERS KRIENS". Dieser erste inoffizielle Fanclub des SC Kriens brachte frischen Wind in die Fanszene und war fortan für die Stimmung verantwortlich. Seither fand kein Spiel mehr ohne Kriens Fans statt. Obschon sich die SUPPORTERS nie als Ultras bezeichnet hatten, wurde seit der Gründung viel in diese Richtung getan.

Die sportliche Talfahrt in den Jahren 2000-2002 war auch der Fanbewegung anzumerken. In dieser eher schwierigen Zeit formierte sich in Kriens eine neue Generation von Fans. In Eigenregie wurden Kleider erstellt und Auswärtsspiele besucht.

Cup Solothurn (2009)

Nebst vielen Schwenkfahnen, Doppelhalter, Zaunfahnen und Spruchbänder, wurden die ersten Choreos auf Folienbasis erstellt. In dieser Zeit produzierten die SUPPORTERS auch jedes Jahr einen neuen Fanartikel. So wurden mittlerweile zwei Balkenschals, T-Shirts, Polos und Pullover produziert, welche die Kurve deutlich farbiger gestalten.

Unvergessen bleiben natürlich auch die Derbies gegen den Erzfeind Luzern sowie die Spiele gegen die Grossen im Cup.

Derby (2006)

Die Fanbewegung in Kriens hat auch die letzten drei sportlich mageren Jahre gut überstanden und vergrössert sich von Saison zu Saison. Auch in der Zukunft wollen wir alle Spiele unseres Vereins besuchen, die Mannschaft best möglichst unterstützen und zu einer farbenfrohen, lautstarken Fankultur beitragen.

"Auf in ein neues Jahr, wir haben noch lange nicht genug - Come on Kriens"

Gerry Wildkop - 21. Juli 2006