Skispringen
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Skispringen
Alles zu Simi und Co hier rein.
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Gerry Wildkop - Beiträge: 386
- Registriert: 25. Jan 2010, 07:42
Re: Skispringen
Auch Norweger testen Bindung
Ski nordisch – Nach den Österreichern wird auch das norwegische Skisprungteam die Bindung von Olympiasieger Simon Ammann in Wettkämpfen testen. Teamchef Mika Kojonkoski bestätigte den Erhalt der Bindungen für sein Team. Der Finne sagte gegenüber der Osloer Tageszeitung «Verdens Gang», er glaube, dass die Bindungen bessere Resultate für die norwegischen Springer bringen könnten. (si)
Ski nordisch – Nach den Österreichern wird auch das norwegische Skisprungteam die Bindung von Olympiasieger Simon Ammann in Wettkämpfen testen. Teamchef Mika Kojonkoski bestätigte den Erhalt der Bindungen für sein Team. Der Finne sagte gegenüber der Osloer Tageszeitung «Verdens Gang», er glaube, dass die Bindungen bessere Resultate für die norwegischen Springer bringen könnten. (si)
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Gerry Wildkop - Beiträge: 386
- Registriert: 25. Jan 2010, 07:42
Re: Skispringen
Die Ösis
haben ja am vergangenen Weekend die "neuen" Simi-Bindungen am Weltcupspringen benutzt.
Und??
Wurden wieder auf die hinteren Plätze verwiesen!
Deutlicher kann eine Überlegenheit nun nicht mehr dokumentiert werden.
Schöne gsi Simi.
haben ja am vergangenen Weekend die "neuen" Simi-Bindungen am Weltcupspringen benutzt. Und??
Wurden wieder auf die hinteren Plätze verwiesen!
Deutlicher kann eine Überlegenheit nun nicht mehr dokumentiert werden.
Schöne gsi Simi.

Ohne Schal fühle ich mich Nackt!
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Greenboy - Beiträge: 147
- Registriert: 27. Jan 2010, 12:09
Re: Skispringen
Simon Ammann:«Ein Gefühl, das besser gar nicht sein könnte.»
Einfach grossartig. Faszinierend. Beeindruckend. Wenn in diesen Wochen der Name Simon Ammann fällt, gehen einem fast nur Superlative durch den Kopf.
Nach dem Doppel-Olympiasieg in Vancouver schliesst der Mann aus Schindellegi den Winter perfekt ab, holt den Gesamtweltcup im Skispringen zum ersten Mal in die Schweiz.
«Victory! Victory!», schrie Ammann gestern in Lillehammer nach seinem 16. Weltcup-Sieg in den Himmel. Ein Schrei, ein Sieg für die Ewigkeit.
Emotionen pur
«Es ist wirklich ein grosser Moment für mich», sagte Ammann. «Ein Gefühl, das besser nicht sein könnte. Ich danke meinen Fans, ich danke allen für die tolle Unterstützung.»
Es war der sechste Sieg in Serie. Der 28-Jährige springt derzeit in einer anderen Liga. Auch gestern mussten sich die Dauer-Nachseher Gregor Schlierenzauer und Adam Malysz mit Platz zwei und drei begnügen.
Noch so um die Festtagszeit war den Schweizern nicht wirklich zum Feiern zumute, wenn die Leichtgewichter durch die Lüfte flogen. Oder besser gesagt, keiner wusste so richtig, wie es um die Form des Toggenburgers steht. Am Schluss der Vierschanzentournee resultierte dann ein schwacher fünfter Platz. Vor allem aber blieb ein noch flaueres Gefühl im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele.
Der Rest ist eine Geschichte, die unter die Haut geht. Eine, die jedes Kindermärchen in den Schatten stellt: Ammann holte am ersten Olympiatag Gold, hievte eine Bundesrätin in die Höhe, entfachte eine Skibindungsposse, doppelte mit zweitem Gold nach, liess sich in Sänften tragen, demütigte Österreich und verwandelte eine kommune Sonnenbrille in ein 5200-Franken-Kultobjekt.
Bescheidener Superstar
Auf Vancouver folgte kein Tief. Ammann liess nicht nach, düpierte die Konkurrenz innert sechs Tagen gleich dreimal, siegte in Lahti, in Kuopio und gestern auch in Lillehammer. Das morgige Holmenkollen-Springen in Oslo ist nur noch Zugabe.
Das Schönste am Ganzen: Der Superstar Simon Ammann ist ein Typ zum Anfassen geblieben. Er lacht viel und gerne, gibt immer grosszügig Auskunft, nimmt sich Zeit für die Fans, amüsiert sich auch mal auf anderen (nächtlichen) Pisten oder grinst über eigene Polizeibussen.
Und denkt man an sein altes Zuhause im Toggenburg, da wo kein Fernseher steht und der Vater mit den Kühen beschäftigt ist, dann kommen auch beim letzten Wintermuffel warme Gefühle der Sympathie auf.
Alan Schweingruber
Quelle: Neue Luzerner Zeitung vom 13.03.2010
Einfach grossartig. Faszinierend. Beeindruckend. Wenn in diesen Wochen der Name Simon Ammann fällt, gehen einem fast nur Superlative durch den Kopf.
Nach dem Doppel-Olympiasieg in Vancouver schliesst der Mann aus Schindellegi den Winter perfekt ab, holt den Gesamtweltcup im Skispringen zum ersten Mal in die Schweiz.
«Victory! Victory!», schrie Ammann gestern in Lillehammer nach seinem 16. Weltcup-Sieg in den Himmel. Ein Schrei, ein Sieg für die Ewigkeit.
Emotionen pur
«Es ist wirklich ein grosser Moment für mich», sagte Ammann. «Ein Gefühl, das besser nicht sein könnte. Ich danke meinen Fans, ich danke allen für die tolle Unterstützung.»
Es war der sechste Sieg in Serie. Der 28-Jährige springt derzeit in einer anderen Liga. Auch gestern mussten sich die Dauer-Nachseher Gregor Schlierenzauer und Adam Malysz mit Platz zwei und drei begnügen.
Noch so um die Festtagszeit war den Schweizern nicht wirklich zum Feiern zumute, wenn die Leichtgewichter durch die Lüfte flogen. Oder besser gesagt, keiner wusste so richtig, wie es um die Form des Toggenburgers steht. Am Schluss der Vierschanzentournee resultierte dann ein schwacher fünfter Platz. Vor allem aber blieb ein noch flaueres Gefühl im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele.
Der Rest ist eine Geschichte, die unter die Haut geht. Eine, die jedes Kindermärchen in den Schatten stellt: Ammann holte am ersten Olympiatag Gold, hievte eine Bundesrätin in die Höhe, entfachte eine Skibindungsposse, doppelte mit zweitem Gold nach, liess sich in Sänften tragen, demütigte Österreich und verwandelte eine kommune Sonnenbrille in ein 5200-Franken-Kultobjekt.
Bescheidener Superstar
Auf Vancouver folgte kein Tief. Ammann liess nicht nach, düpierte die Konkurrenz innert sechs Tagen gleich dreimal, siegte in Lahti, in Kuopio und gestern auch in Lillehammer. Das morgige Holmenkollen-Springen in Oslo ist nur noch Zugabe.
Das Schönste am Ganzen: Der Superstar Simon Ammann ist ein Typ zum Anfassen geblieben. Er lacht viel und gerne, gibt immer grosszügig Auskunft, nimmt sich Zeit für die Fans, amüsiert sich auch mal auf anderen (nächtlichen) Pisten oder grinst über eigene Polizeibussen.
Und denkt man an sein altes Zuhause im Toggenburg, da wo kein Fernseher steht und der Vater mit den Kühen beschäftigt ist, dann kommen auch beim letzten Wintermuffel warme Gefühle der Sympathie auf.
Alan Schweingruber
Quelle: Neue Luzerner Zeitung vom 13.03.2010
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Gerry Wildkop - Beiträge: 386
- Registriert: 25. Jan 2010, 07:42
Re: Skispringen
«Etwas vom Grössten»
Für Simon Ammann wachsen die Bäume in den Himmel. Der Toggenburger wurde gestern erster Sieger auf der neu erstellten Grossschanze am Holmenkollen.
Service
Oslo. Weltcup-Skispringen (Grossschanze): 1. Ammann (Sz) 267,7 (135,5/124,5). 2. Malysz (Pol) 258,7 (128,5/136,5). 3. Kofler (Ö) 251,5 (139,5/116). 4. Zauner (Ö) 251,4 (134/126). 5. Morgenstern (Ö) 246,8 (130/ 118,5). 6. Koch (Ö) 245,1 (134/123,5). 7. Romoeren (No) 244,2 (137/121,5). 8. Hajek (Tsch) 242,1 (125,5/133,5).
Weltcup. Schlussklassement (23/23): 1. Ammann 1649. 2. Schlierenzauer 1368. 3. Morgenstern 944. – Ferner: 33. Küttel (Sz) 111. – 90 klassiert.
Verbände: 1. Österreich 6858. 2. Norwegen 3117. 3. Deutschland 2884. – Ferner: 5. Schweiz 1910.
Nordic Tournament: 1. Ammann 1077,6. 2. Malysz 1033,0. 3. Morgenstern 990,4. – Ferner: 42. Küttel 339,8. – 66 klassiert.
Simon Ammann, Ihre Serie von sieben Siegen im Weltcup und bei Olympia ist bemerkenswert.
Simon Ammann: So etwas gelingt nicht immer. Ich denke, zuletzt ist Janne Ahonen und Adam Malysz Vergleichbares gelungen. Dazu möchte ich aber auch sagen, dass solche Erfolge ohne ein starkes Team im Rücken nicht möglich sind ich. Wir haben jahrelang gearbeitet, sie haben mich immer unterstützt. Das Team war eine grosse Hilfe.
Wie stufen Sie Ihren Sieg im Gesamt-Weltcup ein?
Ammann: Für mich ist das etwas vom Grössten. Ich stufe den Erfolg gleich ein wie jede meiner Goldmedaillen.
Die neue Schanze am Holmenkollen scheint Ihnen zu liegen.
Ammann: Ja, zwar ist der Anlauf nicht so steil wie bei der alten Schanze. Dafür ist der Schanzentisch für den Absprung ausgezeichnet.
Noch ist die Saison nicht vorbei. Am Freitag und Samstag geht es in Planica um den WM-Titel im Skifliegen.
Ammann: Ich will mich in Ruhe auf diese Skiflug-WM vorbereiten. Eine Prognose will ich aber noch nicht abgeben. Und weil die Vorbereitung Vorrang hat, bliebt nicht viel Zeit, den Sieg im Gesamt-Weltcup zu feiern.
Interview von Toni Nötzli, SI
Quelle: Neue Luzerner Zeitung vom 15.03.2010
Für Simon Ammann wachsen die Bäume in den Himmel. Der Toggenburger wurde gestern erster Sieger auf der neu erstellten Grossschanze am Holmenkollen.
Service
Oslo. Weltcup-Skispringen (Grossschanze): 1. Ammann (Sz) 267,7 (135,5/124,5). 2. Malysz (Pol) 258,7 (128,5/136,5). 3. Kofler (Ö) 251,5 (139,5/116). 4. Zauner (Ö) 251,4 (134/126). 5. Morgenstern (Ö) 246,8 (130/ 118,5). 6. Koch (Ö) 245,1 (134/123,5). 7. Romoeren (No) 244,2 (137/121,5). 8. Hajek (Tsch) 242,1 (125,5/133,5).
Weltcup. Schlussklassement (23/23): 1. Ammann 1649. 2. Schlierenzauer 1368. 3. Morgenstern 944. – Ferner: 33. Küttel (Sz) 111. – 90 klassiert.
Verbände: 1. Österreich 6858. 2. Norwegen 3117. 3. Deutschland 2884. – Ferner: 5. Schweiz 1910.
Nordic Tournament: 1. Ammann 1077,6. 2. Malysz 1033,0. 3. Morgenstern 990,4. – Ferner: 42. Küttel 339,8. – 66 klassiert.
Simon Ammann, Ihre Serie von sieben Siegen im Weltcup und bei Olympia ist bemerkenswert.
Simon Ammann: So etwas gelingt nicht immer. Ich denke, zuletzt ist Janne Ahonen und Adam Malysz Vergleichbares gelungen. Dazu möchte ich aber auch sagen, dass solche Erfolge ohne ein starkes Team im Rücken nicht möglich sind ich. Wir haben jahrelang gearbeitet, sie haben mich immer unterstützt. Das Team war eine grosse Hilfe.
Wie stufen Sie Ihren Sieg im Gesamt-Weltcup ein?
Ammann: Für mich ist das etwas vom Grössten. Ich stufe den Erfolg gleich ein wie jede meiner Goldmedaillen.
Die neue Schanze am Holmenkollen scheint Ihnen zu liegen.
Ammann: Ja, zwar ist der Anlauf nicht so steil wie bei der alten Schanze. Dafür ist der Schanzentisch für den Absprung ausgezeichnet.
Noch ist die Saison nicht vorbei. Am Freitag und Samstag geht es in Planica um den WM-Titel im Skifliegen.
Ammann: Ich will mich in Ruhe auf diese Skiflug-WM vorbereiten. Eine Prognose will ich aber noch nicht abgeben. Und weil die Vorbereitung Vorrang hat, bliebt nicht viel Zeit, den Sieg im Gesamt-Weltcup zu feiern.
Interview von Toni Nötzli, SI
Quelle: Neue Luzerner Zeitung vom 15.03.2010
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